Nils Neumann erreicht beim Weltcup in Holland das Achtelfinale

Der Reutlinger Nils Neumann ging vom 10. bis 11. Mai 2017 beim Weltcup in Stadskanaal, Holland, für Deutschland an den Start. Er trat in den Waffen Degen und Florett gegen die internationale Konkurrenz an. Sowohl im U17-, als auch im U23-Wettbewerb focht sich Neumann in beiden Waffen in das Achtelfinale, wo er jedoch jeweils eine Niederlage einstecken musste. Am Ende belegte er im U17-Wettbewerb den 8. Platz im Florett und den 10. Platz im Degen. In der nächst höheren Altersklasse konnte sich Neumann mit dem Florett auf den 9. Platz fechten sowie auf den 11. Platz mit dem Degen.

Baden-Württembergischer Landeslehrgang im Rollstuhlfechten

In Reutlingen fand vom 21. bis 23. April 2017 erneut der Baden-Württembergische Landeslehrgang im Rollstuhlfechten statt. An diesem Wochenende konnten die Sportler ausgiebig trainieren, sportliche Erfahrung sammeln und Neues dazu lernen. Es wurde intensive Aufwärmprogramme zur Verbesserung der Kondition und zur Stärkung der Muskulatur durchgeführt. Verschiedene Partnerübungen und Fechteinheiten ergänzten die Trainingseinheiten . Das abwechslungsreiche Programm rundeten Einzellektionen ab, in denen die Fechter individuell gefordert und gefördert wurden. Wer an diesem Wochenende seine Schultern nicht spürte, hatte definitiv etwas falsch gemacht. Es war ein sehr gelungener Lehrgang, auf den die Sportler und die Trainer zufrieden zurückblicken können. Bis zu den nächsten Turnieren und Landesmaßnahmen bleibt den Fechtern nun etwas Zeit, an ihren Defiziten weiter zu arbeiten – denn ohne Fleiß, kein Preis!

Rollstuhllehrgang in Tauberbischofsheim

Die Rollstuhlfechter Jörg Dinkelacker und Nils Neumann aus Reutlingen mussten vom 7. bis 9. April 2017 beim Bundeslehrgang der Rollstuhlfechter in Tauberbischofsheim ordentlich schwitzen. Es wurde hart in den Waffen Degen und Florett trainiert und die Sportler mussten an ihre Grenzen gehen. Durch verschieden Übungen und Aufgaben konnten die Reutlinger ihr Können weiter verbessern und ihnen wurde aufgezeigt, wo sie noch weiter an sich arbeiten müssen. Es war ein sehr effektives Wochenende, von dem die Fechter viel mitnehmen. Über Ostern haben sie noch einmal Zeit sich zu entspannen, ehe es vom 21. bis 23. April 2017 erneut zum Baden-Württembergischen Landeslehrgang nach Reutlingen geht.

 

Drei auf einen Streich – Spannende Gefechte bei den Fechtturnieren in Reutlingen

Am Wochenende vom 17. bis 18. Dezember wurden in der Storlach-Sporthalle in Reutlingen gleich drei Wettkämpfe im Fechten ausgetragen. Die TSG Reutlingen Fechtabteilung zeigte sich erneut erfolgreich und erkämpfte sich in fast allen Wettbewerben Podestplätze.

Den Beginn machte das traditionelle Reutlinger Achalmturnier, das zum 24. Mal unter internationaler Beteiligung stattfand. Bei dem älteren Schülerjahrgang (Jg. 2005) kämpfte sich Jaron Immer von der TSG Reutlingen ungeschlagen bis in das Finale vor. Dort musste er sich jedoch dem späteren Sieger Matthew Bülau aus Heidenheim mit 10:7 Treffern geschlagen geben. Die Reutlinger Leopold Heusel und Florian Kunath erreichten den 11. und den 17. Platz. Im mittleren Schülerjahrgang (Jg. 2006) waren ebenfalls drei Reutlinger am Start. Nico Geckeler und Alexander Kühbauch schafften den Sprung in das Viertelfinale, wo sie allerdings auch eine Niederlage einstecken mussten. Kühbauch erkämpfte sich den 6. Platz, gefolgt von Geckeler auf Rang 8. Ihr Vereinskollege Bojan Urbanek belegte den 12. Platz.

Am Folgetag ging es mit dem B-Jugend-Wettbewerb weiter. Hier zeigten sich die Reutlinger gut in Form. Nach engen Gefechten im Jahrgang 2003 schafften es Nils Röhm und Colin Grundler in das Viertelfinale. Während Röhm dem späteren Zweitplatzierten unterlag, stürmte Grundler in das Finale vor. Dort traf er auf Michael Kramer aus Augsburg, der gegen Röhm den Sieg davon getragen hatte. Der Kampf war sehr ausgeglichen und spannend. Am Ende behielt Grundler die Nerven und setzte den entscheidenden finalen Treffer zum 10:9. Der Reutlinger sicherte sich damit den ersten Platz des gut besuchten Ranglistenturniers. Im jüngeren Jahrgang der B-Jugend (Jg. 2004), focht sich Kevin Brudi von der TSG Reutlingen souverän in das Halbfinale. Hier lieferte er sich mit dem Tauberbischofsheimer Kevin Kozielski ein enges Duell. Brudi musste sich jedoch mit einem Treffer Unterschied geschlagen geben, was am Ende den 3. Platz bedeutete.

Bei den Damen waren drei Reutlingerinnen vertreten. Im Jahrgang 2003 fochten Sophie Schill und Ann-Sophie Geckeler eine gute Vorrunde und zogen in das Achtelfinale ein. Sie konnten allerdings nicht ihre gewohnte Leistung abrufen und mussten eine Niederlage einstecken. Geckeler belegte den 11. Platz und Schill erreichte Platz 13. Bei den jüngeren Damen trat Tamara Lummerzheim an, die sich ebenfalls in das Achtelfinale focht. Am Ende reichte es auch ihr nicht, sich in das Viertelfinale vorzukämpfen, sodass sie auf dem 16. Platz landete.

Neben dem traditionellen Achalmturnier wurden am 17. Dezember 2016 zwei weitere Turniere zum ersten Mal ausgetragen. Dazu gehörte zum einen das Reutlinger Echaz-Wässerle, einem Mannschaftsturnier, das in den Waffen Degen und Florett ausgetragen wurde. 26 Frauen und Männer hatten sich bei diesem Turnier in gemischten Teams zusammengefunden, um das begehrte Reutlinger Echaz-Wässerle zu gewinnen. Das im Marathonmodus ausgetragene Sie&Er Turnier fand hohen Zuspruch unter den Fechtern, die nicht nur aus den lokalen Fechtvereinen, sondern auch von den Universitäten aus ganz Baden-Württemberg nach Reutlingen gekommen waren. Nach einer Kampfzeit von guten vier Stunden standen die Sieger fest. Den ersten Platz belegten die Reutlinger Felix Lindenmann und Hannah Traub. Von der TSG kamen darüber hinaus Bastian Lindenmann mit Ellen Merseburg auf den 3. Platz, gefolgt von Katharina Lutz und Olaft Autzen auf Platz 4.

Die Baden-Württembergischen Meisterschaften feierten in Reutlingen ebenfalls Prämiere. Der erste Wettkampf dieser Art wurde in den Waffen Degen und Florett ausgetragen. In der Storlach-Sporthalle fanden sich fast alle Fechter aus ganz Baden-Württemberg ein, darunter aus Heidelberg, Esslingen, Böblingen und Reutlingen. Die Sportler zeigten sich hochmotiviert im Kampf um den Meistertitel. Dabei wurde in verschiedene Wettkampfklassen (A, B und C), je nach körperlicher Einschränkung, unterteilt. Die Rollstuhlfechter lieferten sich umkämpfte Gefechte. Von der TSG trat Nils Neumann in der Kategorie A an. Nach langer krankheitsbedingter Pause, gelang es ihm aber nicht, an seine Leistung anzuknüpfen. Nichtsdestotrotz zeigte sich Neumann kämpferisch, was mit dem 2. Platz sowohl im Florett, als auch im Degen belohnt wurde. Felix Schrader aus Esslingen wurde in der Kategorie A Baden-Württembergischer Meister. Der Heidelberger Joachim Friess tat es ihm im Herrenflorett in der Kategorie B/C gleich. Im Degen musste Friess sich dem Böblinger Tim Widmaier im Finale geschlagen geben. Bei den Damen erreichte Zarife Imeri aus Heidelberg den 1. Platz. Die Baden-Württembergischen Meisterschaften setzen ein tolles Zeichen und zeigten die Faszination Rollstuhlfechten in all ihren Facetten.

Es war ein rundum gelungenes Wochenende mit spannenden Duellen und glücklichen Siegern. Damit können die Fechter nun in die Weihnachtspause gehen, ehe sie im nächsten Jahr wieder angreifen.

Württembergische Meisterschaften Rollstuhlfechter Florett, 17.12.2016 - Tim Widmaier (links) gegen Nils Neumann (TSG Reutlingen, rechts)

Württembergische Meisterschaften Rollstuhlfechter Florett, 17.12.2016 – Tim Widmaier (links) gegen Nils Neumann (TSG Reutlingen, rechts); Foto: Axel Grundler

 

Ergebnisse:

 

24. Reutlinger Achalmturnier

Schüler, Herren (Jg. 2005)

Jaron Immer, 2. Platz

Leopold Heusel, 11. Platz

Florian Kunath, 17. Platz

Schüler, Herren (Jg. 2006)

Alexander Kühbauch, 6. Platz

Nico Geckeler, 8. Platz

Bojan Urbanek, 12. Platz

B-Jugend, Herren (Jg. 2003)

Colin Grundler, 1. Platz

Nils Röhm, 8. Platz

Julius Kazmaier, 12. Platz

Maxime Mez, 22. Platz

Maximilian Kunath, 24. Platz

Hannes Rosenberger, 27. Platz

Noah Häusermann, 28. Platz

B-Jugend, Herren (Jg. 2004)

Kevin Brudi, 3. Platz

Linonel Aierle, 18. Platz

Jan Maushardt, 22. Platz

B-Jugend, Damen (Jg. 2003)

Ann-Sophie Geckeler, 11. Platz

Sophie Schill, 13. Platz

B-Jugend, Damen (Jg. 2004)

Tamara Lummerzheim, 16. Platz

 

1. Echaz-Wässerle

Hannah Traub/Felix Lindenmann, 1. Platz

Ellen Merseburg/Bastian Lindenmann, 3. Platz

Katharina Lutz/Olaf Autzen, 4. Platz

Nicola Schwenk/Dominik Geckeler, 7. Platz

Ann-Kathrin Mädler/Fabio Rempfer, 9. Platz

Svenja Wurster/Max Weise, 11. Platz

 

1. Baden-Württembergische Meisterschaften im Rollstuhlfechten

Nils Neumann, 2. Platz im Florett und im Degen

 

Rollstuhlfechtlehrgang in Reutlingen

Hartes Training, anstrengende Übungen und eine Menge Spaß. Der Landeslehrgang für Rollstuhlfechter hatte wieder einiges zu bieten. Reutlingen war abermals Austragungsort dieses besonderen Lehrgangs, der vom 25. bis zum 27. November stattfand.

Aus Baden-Württemberg und Bayern waren zwölf Teilnehmer angereist. Trotz unterschiedlichen Altersjahrgängen und körperlichen Einschränkungen war der Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfsbereitschaft sehr groß. Die gemeinsamen Übungen schweißten die Gruppe zusammen. Neben Koordinations-, Schnelligkeits- und Ausdauertraining wurden auch technische und taktische Elemente gelernt. In Partnerübungen konnten sie ihre Schwächen verbessern und ihre Stärken ausbauen. Es wurde viel gefochten und vor allem der Mannschaftswettkampf am Ende des zweiten Lehrgangsabends wurde sehr gut aufgenommen. Am letzten Tag begleiteten Fechter ohne Handicap das Training und setzten zusätzliche Anreize für die Rollstuhlfechter. Das inklusive Miteinander war das i-Tüpfelchen des Landeslehrgangs. Obwohl es der letzte Lehrgang für dieses Jahr war, fiebern die Teilnehmer schon auf das nächste Ereignis hin, wenn die TSG Reutlingen zu den 1. Baden-Württembergischen Meisterschaften im Rollstuhlfechten am 17. Dezember 2016 in die Storlach-Sporthalle einlädt.

Neumann im Viertelfinale bei WM in Holland

In Stadskaanal, Holland, wurde vom 8. bis 9. Oktober die U17 WM im Rollstuhlfechten ausgetragen. Nils Neumann war einer von vier Fechtern, der vom Deutschen Behindertensport für diese Meisterschaft nominiert wurde.
Der erste Wettkampf wurde in der Waffe Florett ausgetragen. Neumann war die Nervosität sichtlich anzumerken und er fand nicht recht in das Turnier hinein. In der Viertelfinale traf der Reutlinger auf seinen deutschen Kollegen und den amtierenden Weltmeister Maurice Schmidt. Neumann kämpfte, doch er konnte Schmidt nicht bedrohlich werden. Aufgrund seiner Niederlage belegte der Reutlinger im Florettwettbewerb den 15. Platz.
Im Degenwettbewerb schlug sich Neumann deutlich besser. Nach einer guten Vorrunde musste er sich jedoch ebenfalls im Viertelfinale dem stärker fechtenden Russen Nikita Trofimov beugen. Am Ende erkämpfte sich Neumann den 11. Platz. Für den Reutlinger war es dennoch ein tolles Erlebnis bei der Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen und sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Mit neuen Erfahrungen im Gepäck heißt es nun fleißig weitertrainieren, um irgendwann auch einmal eine Medaille zu erfechten.

Neumann ist für die U17 WM nominiert

Nils Neumann wurde vom Deutschen Behindertensportverband für die U17 WM im Rollstuhlfechten nominiert. Nachdem der Reutlinger bereits im Juli seinen ersten internationalen Wettkampf in Prag bestritt ist nun die Teilnahme bei der WM das absolute Highlight in der noch recht jungen Karriere des ambitionierten Sportlers. Vom 8. bis 9. Oktober wird Neumann sich in Stadskanaal in Holland mit den anderen Nationen in den Waffen Degen und Florett messen. Ziele hat sich der Reutlinger keine gesteckt. Die Teilnahme an sich ist schon ein tolles Erlebnis und Neumann möchte jeden Moment genießen und sein Bestes geben. Wir drücken unserem Nachwuchstalent im Rollstuhlfechten fest die Daumen!

Fechter unterstützen Frühchen e.V.

Beim Breuninger Kinderfest am 11. September in Betzingen waren mehrere Vereine anwesend, um für einen guten Zweck Spenden zu sammeln. Das eingenommene Geld wurde dem Frühchen Verein gespendet, der Familien mit zu früh geborenen Kindern unterstützt. Die Fechtabteilung der TSG Reutlingen war ebenfalls mit einem Stand vertreten und ließ die Besucher durch mehrere Vorführungen in die Welt des Fechtens eintauchen. Zudem konnten die Besucher einmal selbst zum Degen greifen und ein wenig Fechtluft schnuppern. Ein weiteres Highlight war ein Showact mit Star Wars Fechtern und auch Rollstuhlfechten war Teil der Präsentation. Mit Aiga Weiß, Rollstuhlfechterin der TSG und selbst Frühchen, war es gleichzeitig eine tolle Botschaft an andere zu früh geborene Kinder, nicht aufzugeben und an sich selbst zu glauben. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wurde gut angenommen. Es war ein toller Tag für den Frühchen Verein und mit dem gespendeten Geld können nun weitere Maßnahmen ergriffen werden, um Frühgeborene und deren Eltern zu unterstützen. Gleichzeitig geht ein großer Dank an alle Helfer und Fechter der TSG Fechtabteilung, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis haben werden lassen!

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Neumann beim Golden Wheel dabei

imageAm 10. September fand das Inklusionsturnier Golden Wheel in Heidelberg statt. Von der TSG Reutlingen war der Rollstuhlfechter Nils Neumann am Start, der das Turnier aufmischen wollte. Bei Neumann, der bereits eine intensive Trainingswoche hinter sich hatte, machten sich jedoch Ermüdungserscheinungen bemerkbar, sodass er nicht seine gewohnte Leistung abrufen konnte. Dennoch gelang es ihm, sich nach vorne zu kämpfen und er belegte am Ende einen guten 4. Platz.

 

Inklusiver Jugendaustausch in Frankreich

In der ersten Ferienwoche ging es mit einer Gruppe von elf Sportlern, darunter auch Rollstuhlfahrern, zu dem Partnerschaftsverein MDF Lyon. Vom 6. bis 12. August wurde in Frankreich Kultur erlebt, neue Freunde gefunden, intensiv sportgetrieben und gefochten, sowie die Sprachkenntnisse verbessert. Kultur und Sport ergänzen sich hervorragend, so Pleier, der die deutsche Delegation anführte. Neben der Erkundung von historischen Werken, wie die Basilika de Notre-Dame de Fourvière und dem Place Bellecour, boten der Besuch des Tierparks im Herzen des Parc de la Tête d’Or und der Ausflug zum Lac Paladru ein abwechslungs- und erlebnisreiches Programm. Es wurden sowohl sportliche Einheiten im Park als auch in der Sport- und Fechthalle abgehalten. Dazu kamen das Tandemaufgabenfechten und Einzelunterricht bei Trainern von der jeweils anderen Nation. Gemeinschaftsabende rundeten die Tage ab. Hier wurden den Teilnehmern Spiele aus dem jeweiligen Land vorgestellt und anschließend in gemischten Gruppen gespielt. Diese sorgten für sehr viele lustige Momente, schilderte Anna, eine der Teilnehmerinnen. Einer der Klassiker war das selbstgestaltete Memory, bei dem die Teilnehmer die Fotos der Sportler mit den dazugehörenden Vornamen finden mussten. So konnte man sich spielerisch Kennenlernen und der Geist wurde ebenfalls fit gehalten. Den Abschluss dieser vom Deutsch-französischen Jugendwerk geförderten Begegnung bildete ein Mannschaftswettkampf in den Waffen Degen und Florett und Säbel, der am letzten Tag durchgeführt wurde. Damit ging eine intensive und erlebnisreiche Woche der Fußgänger- und Rollstuhlfechter zu Ende. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung!